VIDEO: Vortrag zu Guttenberg ad Windpark Brüchlinger Wald

https://youtu.be/9r5hSWGQ7Ws

Die Rechnung für private Windstrom-Gewinne bezahlt die Bevölkerung

Die vielen Windindustrie-Projekte, die sich in den letzten Wochen und Monaten mit der Zerstörungskraft eines Tsunami über den Kultur- und Erholungslandschaften des ‚Wald- und Weinviertels aufgebaut haben, dienen vor allem der Gewinnmaximierung privater Unternehmen und Investoren. Die Kosten dafür soll die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung tragen, die einerseits immer mehr ihres wertvollen Erholungs- und Lebensraums verliert – und andererseits dramatisch steigende Energiekosten verkraften muss, weil die Ökostrom-Zuschläge immer höher werden. Vor diesem Hintergrund ist es sozialpolitisch nur recht und billig, dass die derzeit üppige Ökostrom-Förderung deutlich zurück gefahren und die Bevölkerung dadurch endlich entlastet werden soll.
Und es ist auch energiepolitisch völlig richtig, weil Österreich mit etwa 70 Prozent Anteil erneuerbarer Energieträger an der Stromerzeugung heute schon Europameister ist.

Die Erzeugung von Windstrom ist lediglich einer von drei strategischen Säulen des NÖ Energiefahrplans 2030. Neben dem Umstieg auf erneuerbare Energieträger (Säule 2) und der Reduktion des Energieverbrauchs (Säule 1) geht es dabei vor allem um die „Entkoppelung von persönlichem Glück und Energieverbrauch“ durch einen „ressourcensparenden Lebensstil“ (Säule 3).

Bundesminister Mitterlehner im Standard 18.9.2013:

„Aber auch bei der Windkraft sehe ich die Potenziale schön langsam ausgereizt“, sagte der Minister. Mehr Degressivität bedeute, dass man tendenziell nach unten gehen könne. Es sei nämlich wirklich die Frage, ob eine Rendite von zehn Prozent – wie sie Investoren im Bereich der Renewables erzielen könnten – eine Notwendigkeit seien.“

http://derstandard.at/1379291203690/Mitterlehner-will-Oekostromfoerderungen-einschleifen?ref=article